Eingang Verweise Gaestebuch Der Hase unter dem Gurkenblatt Die Geschichte von der Nuss Galerie



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30.06.2002

Heute trennten sich die Wege. Er ging nach Mainz zum Fußballgucken auf der Großleinwand und anschließender Feier. Die Grenzen zwischen Gewinner und Verlierer verwischten sich, alle waren nur noch gut drauf. Die Ordnungshüter - von Fastnacht her einiges gewohnt - kapitulierten. Soll sehr schön gewesen sein.

kreutzerhof Der Fahrradausflug auf den Kreutzerhof, auf der Rheininsel Langenau gelegen, war auch sehr schön.


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27.06.2002

Heute ist Siebenschläfer und alles schaut auf das Wetter. Mal sehen, was er bringt, sieben Wochen Regen oder sieben Wochen Hitze. Mir wäre ja ein schöner warmer Sommer mit nächtlichen Regenschauern am liebsten.

Aus gegebenem Anlass: Wer noch Namen für den Nachwuchs sucht, kann hier fündig werden.

Aus gegebenem Anlass: Rezepte für Essig- und andere eingelegte Gürkchen .

Aus gegebenem Anlass: Fünf Pfennig für Eure Gedanken. Hihi.

portulak Apropos Garten und Unkräter: mein zweitliebstes Unkraut (Bild) kommt langsam in Mode. Portulak

Ist das nicht erschreckend, so viele sind froh dass das Endspiel nicht Türkei gegen Deutschland ist. Sie hatten Angst vor dem Nachspiel.



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25.06.2002

Heute alle im Fußballfieber. Nur ich nicht. Irgendwie erschreckt mich der Anblick von Kindern die am Straßenrand mit Deutschlandfahnen wedeln, die größer sind, als sie selbst.

Die Amsel singt und die Turbinen heulen. Habe am Montag ab 3 Uhr morgens kaum noch nennenswert geschlafen. Schönes Wetter bringt die Flugzeuge. Urlaubsanfang bringt noch mehr Flugzeuge. Ich sollte vielleicht auch in Urlaub fliegen, anstelle unter der Einflugschneise das Einschlafen zu versuchen.

Musste am Dienstag nach der Arbeit in den Garten gehen, gießen und Johannisbeeren ernten. Und dann bis Mitternacht die Beeren von den Stielen gegabelt. So komm' ich ja nie zu ausreichendem Schlaf. Und weil mich das Sommerloch erwischt hat was meine virtuelle Existenz angeht, gibt es hier schon wieder Rezepte, diesesmal aus aktuellem Anlass für Johannisbeeren:

Fremde Rezepte gibt es hier.

schütteljohannisbeeren Schütteljohannisbeeren: zum Rezept


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23.06.2002

Eingelegte Auberginen Eingelegte Auberginen: Zum Rezept


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22.06.2002

weinbl Gefüllte Weinblätter: Zum Rezept


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21.06.2002

Es muss Sommer sein, es ist so schön warm. Draußen und drinnen. Der Himmel ist grau und der Regen will nicht kommen. Also muss ich ran.

garten1 garten2 Da müsste mal endlich gegossen und vor allem entdschungelt werden! Freiwillige bitte melden.
nahrungskette1 nahrungskette2 nahrungskette3
nahrungskette4 nahrungskette5 Dies sei einmal eine Nahrungskette, am praktischen Beispiel erklärt.

Bei Temperaturen über 25 Grad kann man hier nichts vernüftiges von mir erwarten!



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20.06.2002

Ich habe mir mal hitzefrei vom loggen genommen.

Hier im Rhein-Main-Gebiet, im "Loch" zwischen Taunus und Odenwald, staut sich eine heiße Dunstglocke und will nicht weichen. Die Gewitter ziehen an uns vorbei. Nach ein paar Stunden im stickigen Büro ist man völlig erschöpft, nur davon, das Klima und die Ozonwerte ertragen zu müssen.

Wir leben voll im Trend mit unseren Legomännchen-Geschichten. Gestern wurde die Baustelle wieder völlig umgestaltet. Die Brücke musste einem großen Bahnhof mit Restaurant weichen.

making Zur neuen und jugendfreien Baggermann-Geschichte.


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17.06.2002

clivie Am Freitag endlich wieder ein Rätsel gelöst. Ein kleines Erfolgserlebnis dann und wann ist auch ganz nett.

Zur Abmahnung des Schockwellenreiters eine kurze rechtliche Stellungnahme via hirn&verbrannt sowie seewolfs kurze Zusammenfassung dazu.
zur gefälligen Kenntnisnahme. *LOL*

Nach einer fast schlaflosen Nacht mit Triefnase (Heuschnüpfler sollten weder im Heu auf der gemähten Wiese ihren Sonntagnachmittag verbringen, noch in Zeiten des Pollenflugs bei geöffnetem Fenster schlafen) habe ich mal meine Kollegen erschreckt: so früh war ich noch nie im Büro. Der Rest des Tages ist Kampf. (Kleinhirn an Augen: Offen bleiben!)

Beim Brand in einem internet-cafe in Peking sind mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen, Fenster waren vergittert. Die Behörden haben die Schließung aller Internet-Cafes in der Stadt angeordnet. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
Laut Tagesschau-Bericht gibt es in China etwa 33,7
Millionen internet-Nutzer. Die Gesamtbevölkerung ist laut www.china.org.cn bei 1,331.500 Milliarden Menschen angekommen, sie umfasst 56 Nationalitäten, ebensoviele Sprachen und 21 Schriften. (In dem Zusammenhang hören sich 33,7 Mio Internet-Nutzer doch wieder so an, als seien das gar nicht so viele, gerademal knappe 3 Prozent).

Einer davon ist Wen Ling. Seine Seite wurde am 15.06.02 zuletzt aktualisiert. Hoffentlich geht es ihm gut.

Die USA wird unser Gegner im Viertelfinale. Hoffentlich verlieren wir, denn sonst wäre es möglich, dass wir zum Schurkenstaat erklärt werden und die Invasion (Link via Rollberg News) kommt. Bekanntlich schreckt die Kavallerie vor nichts zurück. Nur ein toter Schurke ist ein guter Schurke. Vielleicht sollten unsere Freunde mal wieder in die Erklärung der Menschenrechte schauen.



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15.06.2002

drei Neue Geschichten von den drei von der Baustelle


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14.06.2002

Heute ist Geburtstags-Tag: mein Papa (65), mein Schwager (41), meine Tante (Psst). "Happy Birthday" und "Hoch sollt Ihr leben" Euch allen.

Bundesbank Heute gab mir die Bäckersfrau einen italienischen Cent. Dieser trägt schon Spuren der Abnutzung, aber von Italien ins Rhein-Main-Gebiet ist ja auch weit. Der Cent zeigt das Castel del monte. Es wurde vom Stauferkönig Friedrich II (1212-1250) zum Staunen der Welt geschaffen.

Arne, du willst wissen, ob ich das Bild gemalt habe. Ja klar, Arne. Wenn ich fremde Bilder bringe, was selten genug vorkommt, dann nur als Hingucker für den entsprechenden Link zum Ursprung. Als ich dies Bild auskramte, fiel mir das ganze drum herum wieder ein. Mir geht das oft so. Es wird viel von "Flow" gesprochen, davon, dass man die Welt und die Zeit um sich her vergisst und ganz in seiner Tätigkeit versinkt. Und das war es wohl, was ich am zeichnen und malen am meisten liebte. Trotzdem kann ich mich bei den meisten Bildern noch erinnern an das drumherum. Wie lange ich dafür gebraucht habe, welche Musik ich dazu hörte, so etwas. Das gehört bei einigen Bildern mit dazu.

Als ich darüber nachdachte, eine Website zu machen, war das schwierigste, das Thema zu finden. Der Entschluss zu einer eigenen Seite war darin begründet, etwas neues Lernen zu wollen, und am besten lernt man eben "by doing".

Ganz schnell stand für mich fest, dass meine Hobbies und Interessen als Thema nicht in Frage kämen. Sollte ich etwa die x-Millionste Kochrezepte - Seite machen? Sollte ich vielleicht mein zusammengesammeltes Wissen zu irgendeinem Thema veröffentlichen, so als ob ich die Expertin sei? Dabei bin ich nur Laie mit Sammelleidenschaft für Infos.

Nach geraumer Zeit dachte ich an meine Bilder. Das war doch schon einmal ein Anfang, denn die sind wirklich von mir. Inzwischen kam noch das Log hinzu, und jetzt habe ich eine sehr persönliche Website, eine von x-Millionen persönlichen Seiten. * Lol *.



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12.06.2002

whenim64 Früher in der Schule, da war es so: wenn ich mich langweilte, begann ich zu zeichnen.

Ein Schlüsselerlebnis: als ich eines Tages sehr vertieft war in mein Bild, da merkte ich erst, dass Unheil drohte, als es in der Klasse mucksmäuschenstill wurde. Die Stille durchdrang meine Mauern zur Welt. Als ich aufblickte, sahen mich "alle" an. Nur die Englischlehrerin war nicht zu sehen. Sie stand nämlich hinter mir. Was dann passierte, habe ich vergessen.
Ich erinnere mich jetzt wieder an diese Frau. Sie erschien mir wie eine Fleisch gewordene Petra-Puppe. Alle Lehrer und viele Schüler verzehrten sich nach ihr.

Heutzutage gibt es ähnliche Situationen im Leben ;-). Die einsetzende Stille vor dem Sturm ist eine Warnung.

Beim stöbern im Ameisenhaufen schickte mich Markus Kohlbeck von seiner Seite Lesefieber zu seinem anderen log. Neugierig geworden fand ich heraus, dass die Seite bibliomaniac noch erfunden werden müsste, wenn er es noch nicht getan hätte: just for fun, just for books.

Auf der Suche nach einer Entschuldigung fand ich folgende Seite dummer Sprüche. Mein neues Lebensmotto: "Blamiere dich täglich"

Heute entdeckt "wortglauberei". Lädt zum philosophieren ein.

Sammlung seltsamer Worte:
mucksmäuschenstill
piepwurschtegal
Leider sind die Erklärungen bei Etymologie-Info nicht zu finden. Ein Besuch lohnt sich. Für Philosophen bietet sich sprachkritik an.



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11.06.2002

Midlife crisis gestern beim Italiener:

Wir warten an der Theke auf einen Tisch und streiten, wer sich auf den verbliebenen Barhocker setzen soll. Steht ein junger Mann (20?) auf und bietet uns seinen an. *Aaaaarrrgh*

Aus dem Büroalltag: "...Wechsel der Tagungslocation...." (zur Erinnerung: Amtssprache ist deutsch).

Und bitte ich möchte an dieser Stelle keine Beamtenwitze mehr hören, nachdem ich gestern mal wieder in die Dienstleistungswüste Deutschland eingetaucht bin. So gehen wir bei der Gemeinde nicht mit den Bürgern um, wie ich gestern als Kunde im Handel behandelt wurde (Media Markt und Super Pet und Praktiker). Der Abend war nur gut, um Einparken in der rush-our zu üben und den letzten Nerv zu verlieren.

Die Stadt Frankfurt hat die Erneuerung des Affenhauses im Zoo für 15 Mio. Euro aus dem Haushaltsentwurf gestrichen. Die Menschenaffen sitzen in menschenaffenunwürdigen gekachelten Käfigen aus dem Jahr 1930. (Siehe auch den Bericht über Toto.). Dafür wird die Stadt Frankfurt leider vorerst kein Geld haben. Die Eintritte werden statt dessen erhöht werden, für Erwachsene von 5,50 Euro auf 7 Euro und für Kinder von 2,50 Euro auf 3,00 Euro und die Familienkarte von 12,50 Euro auf 16,00 Euro.

Zur Zeit sind die Medien, z.B. der Spiegel voll mit aufwändiger Werbung für die Olympiade 2012. Frankfurt hat sich beworben, und bevor die Entscheidung fällt werden mit einem Riesenaufwand freiwillige Helfer gesucht. Mir gruselt es bei dem Gedanken, die Olympiade fällt über das Rhein-Main-Gebiet her. Wie lange dauert es, bis man so ein Gebiet landschaftlich völlig ruiniert hat?



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10.06.2002

ginsem Soso, Ihr wollt mehr Legomännchen-Stories. Muss ich mal von Tante zu Neffe ein Meeting abhalten. Dieser junge Mann lässt sich nämlich nur vom alte-Tante-quälen (hinsetze, da!, schaffe, schippe, bagger, brummbrumm!!!Weiter!) abhalten, wenn er mit meiner guten neuen Digikam seine Legomännchen aufnehmen darf. Hoffnung auf eine Fortsetzungs-Story besteht also.

Auf der Suche nach Zubehör für die häusliche Wein- und Essigbereitung, ging ich google dieses Mal auf den Leim. Aus Winzerbedarf macht er mir mit dem Hinweis auf die Rechtschreibregeln einen Winterbedarf. Bei jedem neuen Versuch macht google gnadenlos aus dem Winzer einen Winter? Alkoholikersperre? Doch mir geht ein Licht auf und ich finde was ich suche bei Kellereibedarf. Ts Ts, die deutsche Sprache...

Dabei fand ich die Seite zum Bier brauen. Das will ich jetzt bestimmt nicht lernen, aber vielleicht jemand von Euch?

Endlich kam ich dann zur Seite von Dr. Andreas Kranz zur Fruchtweinherstellung. Eine Wissenschaft für sich gut erklärt und optisch schön präsentiert. Passt auch besser zur bevorstehenden Johannisbeerernte...

Woran man merkt, dass man alt (wird) ist: Muskelkater vom im Sandkasten sitzen müssen.

Apropos Windelhopser: Gespräch im Restaurant:
M: Was willst Du essen? Fisch?
L: Neeee, Fisch neee!!!!
M: Aha. Also keinen Fisch. Was willst Du dann essen?
L: ??? (nachdenkend)
M: Na?
L: Katzen!!! (strahlend)
Bon Apetit.



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09.06.2002

die drei von der baustelle

mann
Mann
baggermann
und Baggermann haben keine Lust mehr, nur zu schaffen.
bokoimann
Ihr Chef Bokoi-mann ist da ganz anderer Ansicht. "Ihr bleibt hier, Sand schippen!"
ausguck
Mann klettert auf den Mast und sondiert die Lage.
Flucht2
Mann und Baggermann haben sich ein Fluchtauto beschafft, aber Bokoimann ist ihnen auf den Fersen.
Flucht
Die Flucht beginnt.
Flucht3
Endlich ist Bokoimann unaufmerksam.
Flucht4
Mann und Baggermann seilen sich ab.
Flucht5
doch Bokoi-Mann ist ihnen hart auf den Fersen.
gerettet
Gerettet.


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07.06.2002

Bürogespräch:

D:Hallo!
M:Ei!
M:Und, wie geht's Dir so, heute?
D:Guud. Man muss die Ernsthaftigkeit auf das sinnvolle Maß herunterfahren.



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06.06.2002

Vielen Dank fabul.antville.org für das Verlinken der Süddeutschen .

Dort findet man ein Interview mit Peter Jakob. Dieser wird als Strahlungsschutzexperte des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit vorgestellt.
Leider findet man keinen Link dorthin, aber Google findet alles. Es könnte sich also um das GSF handeln, welches schon auf seiner Eingangsseite wie folgt wirbt: "Forschung für die Gesundheit von Mensch und Umwelt ist unsere Aufgabe. Wir untersuchen die komplexen Systeme des Lebens im Spannungsfeld zwischen Umwelteinflüssen und genetischen Anlagen. Unser Ziel ist es, Gesundheitsrisiken für Mensch und Ökosysteme zu erkennen, die Grenzen der Belastbarkeit unserer Umwelt abzuschätzen und Konzepte zu entwickeln, um dauerhafte Schäden zu vermeiden. Wir erarbeiten die wissenschaftlichen Voraussetzungen, um die Gesundheit des Menschen und seiner natürlichen Lebensgrundlagen auch für die Zukunft zu schützen."

Ausschnitt aus dem Interview:

sueddeutsche.de: Es ist also nicht so, dass der Subkontinent nach einem Atomkrieg zwischen Indien und Pakistan für Jahrzehnte oder Jahrhunderte unbewohnbar werden würde? Jacob: Nein. Der Einfluss der langfristigen Strahlung war bei den Atombombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki relativ gering. In Hiroshima beispielsweise kann man heute wieder ganz normal durch die Stadt spazieren gehen - ohne das das Gelände je wirklich dekontaminiert worden wäre. Die Kernenergie, die für eine Atombombenexplosion genutzt wird, dient in erster Linien dazu, die Zerstörungskraft der Detonation gegenüber konventionellen Waffen um ein Vielfaches zu erhöhen. Weniger, um ein Gebiet atomar zu verseuchen

Das muss man sich bitte mal auf der Zunge zergehen lassen. Ich empfehle einen virtuellen Besuch von Hiroshima. Aber vielleicht sind ja heutzutage die Menschen so abgestumpft, dass sie auch hierdurch nur einen Thrill und keinen Horror erfahren.

Diese Töne kommen mir leider so bekannt vor. Schon in den Zeiten des kalten Krieges hielt man lokal begrenzte Atomkriege für machbar.

Was mich aber wirklich ärgert ist, dass jegliche Stellungnahme der Süddeutschen fehlt und die Fragestellung schon mehr als zynisch ist. Ich habe gerade angefangen, meine Geburtstagsgeschenk-Bücher von Chomsky zu lesen. Passt irgendwie.



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05.06.2002

mohn Jeder hat so seine Geschichten zu erzählen. All zu oft folgt auf das passende Stichwort die Standardgeschichte. Manchmal lauscht der Zuhörer besonders aufmerksam. Der Erzähler erinnert sich nun, die gleiche Geschichte der gleichen Person mindestens schon zweimal erzählt zu haben.

Als Kind liebte ich am meisten die Märchen mit wiederkehrenden Reimen:

Jeder Moment ist ein Neubeginn, er kann Unvorstellbares bringen. Wiederholungen und Rituale sorgen für ein Gefühl der Vertrautheit, Geborgenheit und Sicherheit. Eine Illusion die Kraft gibt.



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04.06.2002

Schön war es gestern Abend.

Eine alte Freundin, die in die Welt zog und von Kanada über Schweden, Dänemark in die Schweiz gekommen ist, war zum Altrheinfest gekommen. War schön, sie mal wieder zu treffen.

Feuerwerk, Cidre und Dornfelder bis Mitternacht, und vor allem jede Menge Blutspenden an die ach so beliebte "Rhoischnoke". 20 Anflüe pro Quadratzentimeter Hautoberfläche und Minute sind dann doch etwas lästig geworden. Autan-dämpfe umwölken das Festgelände.

Offensichtlich hat die KABS keine Auftraggeber mehr, hier in der Mainspitze.



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03.06.2002

Ich muss öfter mal bei rätselhaft im Ameisenhaufen vorbeischauen. Da habe ich doch letzte Woche mein zweites Rätsel gewonnen und habe es gar nicht bemerkt!

Rezepte zum Selbermachen gibt es bei Andreas Frantik. "Vieles von dem, was Sie fertig kaufen, können Sie auch zuhause machen. Sie werden feststellen, dass es besser schmeckt. Und es ist leicht herzustellen. Fast immer ohne grossen Aufwand. .."

Aber heute abend gibt es vor allem Altrheinfest mit Lampionkorso und Feuerwerk. Tschaui.



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