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Die Zutaten: frische rote Johannisbeeren, Zucker (je 1 kg Beeren 1 kg Zucker), Schraubgläser |
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Die Johannisbeeren werden gewaschen und von den Stielen gezupft, bzw. mit einer Gabel abgestreift. Dann werden sie in einen großen Topf geschüttet. Im Gewichtsverhältnis 1:1 kommt Zucker hinzu. Ich nehme normalen Haushaltszucker. Gelierzucker ist nicht nötig. Johannisbeeren enthalten viel Pektin und gelieren deshalb von selbst. In 3:1 Gelierzucker ist Sorbinsäure enthalten. Ein Konservierungsstoff. Den brauche ich in meiner Küche nicht. |
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Die Johannisbeeren werden erhitzt. Es darf nicht gerührt, nur am Topf geschüttelt werden. Daher der Name. Die Gelierprobe macht man nicht auf dem Herd. Nein Nein. Also: immer schön auf den Topf achten und nicht überkochen lassen. Wer sich nicht daran hält muss zur Strafe den Herd putzen. |
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Die Masse muss etwa 3-4 Minuten sprudelnd kochen. Gelierprobe kann man machen, indem man einen kleinen Löffel voll auf eine Untertasse gibt. Dort muss sie beim erkalten fest werden. |
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Es ist normal, dass sich auf der Oberfläche ein Schaum bildet. Er wird abgeschöpft und mag zur ersten Kostprobe dienen. Wenn man den Schaum in die Gläser mit abfüllt, riskiert man, dass sich hier im Gelee-Luft-Gemisch Keime niederlassen, das eingemachte Glas von oben her verdirbt. Manchmal kann man dann den Schaum von Schimmel optisch nicht unterscheiden. Deshalb: weg damit und als erstes aufessen. Ist locker und lecker. |
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In der Zwischenzeit muss man die sauber gespülten und Spülmittelfreien Schraubgläser mit kochendem Wasser sterilisieren. Die heißen Gläser werden mit der Öffnung nach unten auf supersaubere Geschirrtücher gestellt. So angewärmt und auf den Stoff gestellt können die Gläser beim befüllen mit der heißen Masse nicht platzen. Außerdem muss man sauber arbeiten, wenn man keinen Totalverlust riskieren will. Ich fasse die kochendheißen Gläser mit zwei Gabeln an. |
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Glücklich, wer einen Metalltrichter hat. Wer nicht muss die Gläser mit einem Soßenlöffel einfüllen und kann das kleckern dann kaum vermeiden. Also: Gläser mit den heißen Johannisbeeren hoch füllen und sofort den Schraubdeckel schließen. Beim Abkühlen entsteht im Glas ein leichter Unterdruck, das hält die Keime fern. |
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So. Fast fertig. Die Gläser abkühlen lassen, dabei sollten sie sich nicht berühren, damit es keinen Bruch gibt. Beschriften (Schütteljohannisbeeren, 2002) und ab in den Vorrat. |
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http://www.mariongoelz.de | © 2001 Marion Gölz | Kontakt |