![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
....ich habe jetzt keine zeit zum loggen, ich muss rauskriegen, wie man Bilder am PC sinnvollerweise bearbeiten kann.....
Meine Güte, was für ein Tag. Soll das jetzt die ganze Woche/Monat/Jahr so weiter gehen?
Also das Positive: das Wetter war heute sehr schön. Das Eiscafe hat die Winterpause beendet.
Alles wird gut. Die Suche nach dem tröstenden Wort bei Google führte mich zu
Einfach für alle. .
Immer dann, wenn ich glaubte, ich hätte einen Quantensprung erreicht, indem ich z.B. den
Unterschied zwischen "html" und "/html" gelernt hatte, finde
ich so etwas und muss erkennen, dass es unmöglich ist, auch nur einen Bruchteil des
Wissenswerten kennenzulernen. (Kurz: Wissen macht Unsicher).
Leider finde ich bei Google auch:" ... phantastik.de Thomas Ziegler
Alles ist gut Science Fiction-Roman Utopische Reihe".
Kein Kommentar!
Aber dann finde ich es doch, und kann nur sagen:
Danke.
Ist heute Montag der dreizehnte? Fühlt sich irgendwie so an.
Wollt Ihr wissen, was ich
meine?
Astrid Lindgren ist heute im Alter von 94 Jahren gestorben. Ich habe schöne
Kindheitserinnerungen an Ihre Phantasiewelten .
Heute "entdeckt": Jürgen Patalongs Seite
html-basis.
Dort werde ich hoffentlich noch einige Tipps finden. Man lernt nie aus.
Ein Schlechtwetter-Sonntag im
Hessischen Landesmuseum Darmstadt
Schade, dass
die Zoologieabteilung so vernachlässigt wird, denn sie zieht doch die Familien an
(Sagt der Junge auf das Nilpferdskelett zeigend "Mami, ist das ein Pony?"). Der Stock
im Bienenschaukasten ist abgestorben. Enttäuscht betrachten Kinder die herumliegenden
toten Bienen. Auch sonst vernachlässigte Exponate.
Stattdessen wurde das viele viele Geld offensichtlich in den Neubau mit der
Kunstsammlung unter anderem Joseph Beuys gesteckt. Dort findet sich kaum jemand. Das
spricht für das Publikum, wer außer kulturbeflissenen Intellektuellen und
Museumsleuten lässt sich schon einen alten Holzstuhl mit modrigem Fett bedeckt als Kunst
andrehen?
Spannend ist die
physikalische Sammlung , die alte Mikroskope, Messgeräte, und Uhrwerke
zeigt. Schön ein Globus aus dem 16. Jahrhundert, der vielen leeren Stellen wegen.
Terra incognita.
Spannend sind auch die in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift GEO entwickelten
Ur- und Vormenschen-Rekonstruktionen. Die Kinder haben dort ihre eigenen
Fragen: "Mama, sind die Augen echt?". Für die Kinder gibt es einen Ausgrabungsplatz:
eine riesige Sandkiste in der mit Pinseln die versteckten "Fossilien" freigelegt
werden können. Das einzige Problem scheint zu sein, die Kinder dort wieder heraus zu
bekommen.
Die Luft ist so mild, dass die Amseln schon singen, obwohl es noch dunkel ist. Ist das
jetzt der Frühlingsanfang?
Im Büro angekommen drücke ich auf den Lichtschalter und nichts passiert. Ich drehe mich
um, gehe zurück zur Tür zurück und sage "Tschüss, schönes Wochenende" zu den Kollegen.
Dieses Licht, mal geht es und mal geht es nicht. Immer wenn ich die Elektriker rufe, funkts.
Wir spinnen ein wenig rum und träumen von der Daily Soap, die wir drehen wollen.
Das wäre doch der Freitags-Kracher: geht heute das Licht oder nicht.
Wie es sich gehört bei der Behörde ist unser High-Noon Freitags um Zwölf.
Und wie immer werde ich anschließend die Hausfrauennummer geben. Dancing with the
vacuum cleaners.
Heute bin ich auf Drogen.
Betamethason über die Haut
aufgenommen hellt die Stimmung auf bis zur Euphorie, macht mich mit dem Fahrrad auf
3,3 km 5 Minuten schneller und sorgt für Heißhunger. Ich kann mir kaum vorstellen,
dass Prozac besser ist. Hoffentlich wird der Sturz nicht umso tiefer, aber das
Gesichtsödem ist schon mal wieder weg.
Schönes Weekend Ihr da draußen, falls es Euch gibt.
Überschrift: Neuro-Schub: Heute! (fett gedruckt, doppelt unterstrichen) Heute ist wieder einmal einer dieser Tage, an denen ich mich frage, warum die Sprechstundenhilfe nicht die Augen auf macht, sondern mich fragt, warum ich denn so dringend die Frau Doktor sprechen will. Komisch. Auf der Straße und im Bus haben sich die Leute nach mir umgesehen, ob meines Marsmenschenauftrittes, die Hautarztassistentin merkt nix. Sehr Seltsam. Die Frau Doktor will wissen, warum es mir so schlecht geht. Herrgott. Wenn ich wüsste, ich müsste nur xyz nie mehr essen, riechen, anfassen oder darüber nachdenken, ich täte es. Dann wäre das Problem erledigt und ich bräuchte nie wieder einen Arzt. Schöne Vorstellung. ;-) Think positive. Ablage: Befindlichkeitsstörung.
Hermann van Veen in der Phönix Halle.
Er ist der zur Zeit einzige lebende Künstler, der in der Lage ist mir eine Gänsehaut
zu ersingen. Die Texte sind Poesie und die Musik ein Erlebnis.
Georges Moustaki hat es
treffend beschrieben :"Hermann, Ich erkenn in Dir die Weisheit des Hofnarren,
die Brutalität des Moralisten, während du vorgibst, nur das Ziel zu verfolgen, uns
zu unterhalten."
Unsere Befürchtungen, dass die Phönix-Halle
mit geschätzt 1500 Menschen im Publikum zu groß sei, um
Mathias Richling
in seinem neuesten, dem 25. Programm "Das @ntwort", noch genießen zu können, trafen
nicht zu.
An diesem Abend, kündete Richling an, würde er alle Fragen stellen zu den Antworten, die
uns die Politiker schon gegeben hätten. Richlings neue Erkenntnisse über den Zustand
der Republik, zusammengefasst im Schlusswort
"....Deutschland wird unter...gehen Sie heim." gibt noch zu denken, als er unter
Applaus wieder auf die Bühne stürmt und Zugaben bietet.
Inzwischen hat sich Richling auf die Geschwindigkeit des Normalhirns heruntergezwungen,
und ab und zu fragt er feixend das Publikum, ob das jetzt langsam genug gewesen sei,
oder ob er noch einmal wiederholen solle. Selbst diese "Frechheiten" werden
applaudiert.
Bittere "Wahrheiten", wie die Vermutung, dass wir nur noch die Hofnarren des Geldadels
wählen, so zynisch dargeboten, dass man nur trotzdem darüber lacht, gewürzt mit
komischen Einlagen, etwa dem schwäbischen Streitgespräch zwischen Verkäufer und
Kunden, ob der Rabatt nicht einfach so ausgezahlt werden könne
"Ich will nur den Rabatt", und besonders die Parodie auf Reich-Ranicki sind köstlich.
Selten so gelacht wie an diesem Samstag-Abend und schon lange nicht mehr so
nachdenklich gewesen.
Zitate:
Mainz, Karstadt. Ich wühle mich durch den Bücher-Grabbeltisch und finde auch einiges.
Nachdem ich bei der gruß- und danklosen Verkäuferin gezahlt habe, sagt sie:
"Übrigens, ich habe Sie beobachtet. Das nächste Mal wird die Verpackung drum gelassen."
Nachdem ich mich mal wieder
ärgere, unfreundliches Personal finanziert zu haben, gehe ich in meine
Lieblingsbuchhandlung, die Wohlthat'sche. Dort ist
das Personal freundlich und man darf sich die Bücher anschauen, bevor man kauft. Lieber
lasse ich dort mein Geld.
Bis in die Nacht muss ich meine Neuerwerbung "Warum Männer nicht zuhören und Frauen
schlecht einparken" von Allan und Barbara Pease dann in einem Zuge lesen: der
Geschlechterkampf
"wissenschaftlich" erklärt und humoristisch beschrieben. Wer sich darin nicht erkennt,
ist ein Pferd oder ein Alien.
Ich lese mal wieder viel zu viele Bücher gleichzeitig. In meinem Weihnachtsgeschenk "Als wäre es ein Stück von mir" von Carl Zuckmayer entdecke ich begeistert, dass Zuck als Junge das gleiche Spielrevier hatte, wie wir als Kinder: die "Bach".
Sonntagsspaziergang durch vereiste
Landschaft.
An der "Bach" bei Astheim trauen wir unseren Augen nicht: Ein
schneeweißer Reiher.
Auch die Bücher, später zu Hause helfen kaum weiter.
Entweder ein Albino-
Graureiher
(Ardea cinera)oder ein verirrter Silberreiher(Ardea Alba).
Jedenfalls ein seltener und wunderschöner Anblick. Und wie zum Gruße
fliegt er eine Runde über unseren Köpfen.
Es ist geschafft. Silvester. Neujahr. Prost Neujahr. Frohes Neues.
Heute die Mark weg- und den Euro angeschafft.
In der Bäckerei schon um die ersten 5 Cents beschummeln lassen.
Die konnten meine DM nicht richtig berechnen und ich erst Stunden
später nachrechnen. Dafür hatte ich aber Wechselgeld genug
für den Bus. Es ist so kalt wie in
Helsinki, deshalb kann ich
nicht mit dem Fahrrad fahren. Der Busfahrer muss sich jede Münze, die ich ihm
nach gründlicher Musterung überreiche noch einmal genauestens anschauen.
"Das wird noch dauern, bis wir uns daran gewöhnt haben."
Es schneit seit Stunden. Fetter nasser Schnee.
Abends gehen wir auf den Damm und treffen dort Ute und Luca.
Wir bauen kleine Schneemänner auf die Dammmauer. Luca stellt sich vor
seinen
Schneemann,
stützt die Hände in die Hüfte und ruft herausfordernd "Hallo!!"
Der Schneemann aber antwortet nicht.
Luca ist zwei.
Seinetwegen - und ein wenig für uns - fahren wir dem Schnee entgegen.
Kaum aus dem Auto ausgestiegen, wirft Luca sich mit ausgebreiteten Armen
kopfüber in die nächste Schneeverwehung. Wir müssen ihn an den
Beinen wieder herausziehen.
Später, bei einem Spaziergang durch verschneite Streuobstwiesen rufe ich
begeistert, dass es hier aussehe, als sei ein Engel gelandet. Die
schmalen Streifen seien sicher
die Spur, die die Flügel hinterlassen hätten.
Luca dreht sich verzückt und flüstert "Engel?".
Ostlage.
Wer hier wohnt, weiß was ich meine: der Ostwind bringt schönes Hochdruckwetter und den
Landeanflug auf
Frankfurt. Zwei Maschinen pro Minute. Während das Dröhnen der einen schon verstummt,
kommt die nächste.
Im Dunkeln sieht man eine lange Lichterkette der Scheinwerfer.
Gänse ziehen. Sie rufen sich gegenseitig. Ich liebe diese Rufe und möchte mir
vorstellen, mitzufliegen.
Wieso sind sie so spät? Meistens kommen sie im Mai und gehen im Oktober. Aber schon
übertönt sie
das Getöse der
nächsten Maschine nach Frankfurt.
Es wäre schön hier am Rhein zu leben, mit dem Altrhein und den Auen und seinen Pflanzen
und Tieren,
wenn man den Frankfurt Airport weghexen könnte.
Jetzt droht der Flughafenausbau.
Jetzt bin ich drin.
Nein, nicht im Bett. Dort sollte ich schon lange sein.
Die Ungeduld hat gesiegt. Ich gelobe Besserung meiner Bilder.
Demnächst.
Es ist vollbracht. Gute Nacht.
Das wird das intimste Weblog der Welt!
Da ich die Sache mit dem transparenten Grafikhintergrund nicht mehr hinbekomme, zögert
sich die Bastelarbeit an der HP hinaus. Ich WILL ABER unbedingt nur noch meine
Kritzelbilder als
Verweise zu den eigenen Seiten haben. UND sie sollen einigermaßen nett aussehen.
UND ich will alles so perfekt haben, wie ich gerade noch in der Lage bin, meine Ungeduld
zu bezähmen. ALSO bin ich offline.
Als ich heute nach Hause radelte, kam ich an einem Mann vorüber, der das Herbstlaub vor
seinem Hause zusammenkehrte. Der Besen hatte Borsten in den Farben schwarz - rot -
gold.
Ein Hoch auf Ute, der ich nicht glauben wollte, dass man Blumenkohl roh essen kann. Das
ist der köstlichste Rohkostsalat, den ich je aß und bitte, bitte gib mir das
Rezept. Die Möhren
und den Schnittlauch habe ich sehen können, Sellerie habe ich nur vermutet, und die
Vitamine helfen jetzt hoffentlich.
Heute fange ich ein Weblog an!
Meine Homepage stagniert, weil ich meine Prioritäten setzen muss: zuerst
das Brot, dann die Spiele.
Heute morgen meldete ich mich etwas verkatert am Telefon. Auf die Frage,
warum ich nicht etwas positiver klänge,
antwortete ich, mir fehle eine Nackenmassage. Didi bot mir großzügig
seine balinesischen Handkantenschläge
an. Auch Lachen entkrampft die Schultern.
Heute abend eine Stimmung wie bei Hitchcock. In den Pappeln am Damm
übernachten die Krähen. Jedesmal, wenn ein
Spaziergänger vorbeikommt, kreisen zwei- oder dreihundert schwarze
schreiende Vögel über den
Dächern. Wie soll ich bloß an meiner Seite oder Bildern arbeiten, wenn
ich im Hof stehe, den Kopf in den
Nacken gelegt, und begeistert die Natur genieße?
...da war doch was mit Nackenmuskulatur...
![]() |
http://www.mariongoelz.de | © 2001 Marion Gölz | Kontakt |