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31.01.2002

....ich habe jetzt keine zeit zum loggen, ich muss rauskriegen, wie man Bilder am PC sinnvollerweise bearbeiten kann.....


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29.01.2002

Meine Güte, was für ein Tag. Soll das jetzt die ganze Woche/Monat/Jahr so weiter gehen?
Also das Positive: das Wetter war heute sehr schön. Das Eiscafe hat die Winterpause beendet.

Alles wird gut. Die Suche nach dem tröstenden Wort bei Google führte mich zu Einfach für alle. .
Immer dann, wenn ich glaubte, ich hätte einen Quantensprung erreicht, indem ich z.B. den Unterschied zwischen "html" und "/html" gelernt hatte, finde ich so etwas und muss erkennen, dass es unmöglich ist, auch nur einen Bruchteil des Wissenswerten kennenzulernen. (Kurz: Wissen macht Unsicher).

Leider finde ich bei Google auch:" ... phantastik.de Thomas Ziegler Alles ist gut Science Fiction-Roman Utopische Reihe". Kein Kommentar!

Aber dann finde ich es doch, und kann nur sagen: Danke.


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28.01.2002

Ist heute Montag der dreizehnte? Fühlt sich irgendwie so an.

Wollt Ihr wissen, was ich meine?

Astrid Lindgren ist heute im Alter von 94 Jahren gestorben. Ich habe schöne Kindheitserinnerungen an Ihre Phantasiewelten .

Heute "entdeckt": Jürgen Patalongs Seite html-basis. Dort werde ich hoffentlich noch einige Tipps finden. Man lernt nie aus.



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27.01.2002

Ein Schlechtwetter-Sonntag im Hessischen Landesmuseum Darmstadt
Schade, dass die Zoologieabteilung so vernachlässigt wird, denn sie zieht doch die Familien an (Sagt der Junge auf das Nilpferdskelett zeigend "Mami, ist das ein Pony?"). Der Stock im Bienenschaukasten ist abgestorben. Enttäuscht betrachten Kinder die herumliegenden toten Bienen. Auch sonst vernachlässigte Exponate.

Stattdessen wurde das viele viele Geld offensichtlich in den Neubau mit der Kunstsammlung unter anderem Joseph Beuys gesteckt. Dort findet sich kaum jemand. Das spricht für das Publikum, wer außer kulturbeflissenen Intellektuellen und Museumsleuten lässt sich schon einen alten Holzstuhl mit modrigem Fett bedeckt als Kunst andrehen?

Spannend ist die physikalische Sammlung , die alte Mikroskope, Messgeräte, und Uhrwerke zeigt. Schön ein Globus aus dem 16. Jahrhundert, der vielen leeren Stellen wegen. Terra incognita.

Spannend sind auch die in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift GEO entwickelten Ur- und Vormenschen-Rekonstruktionen. Die Kinder haben dort ihre eigenen Fragen: "Mama, sind die Augen echt?". Für die Kinder gibt es einen Ausgrabungsplatz: eine riesige Sandkiste in der mit Pinseln die versteckten "Fossilien" freigelegt werden können. Das einzige Problem scheint zu sein, die Kinder dort wieder heraus zu bekommen.



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25.01.2002

Die Luft ist so mild, dass die Amseln schon singen, obwohl es noch dunkel ist. Ist das jetzt der Frühlingsanfang?

Im Büro angekommen drücke ich auf den Lichtschalter und nichts passiert. Ich drehe mich um, gehe zurück zur Tür zurück und sage "Tschüss, schönes Wochenende" zu den Kollegen. Dieses Licht, mal geht es und mal geht es nicht. Immer wenn ich die Elektriker rufe, funkts.
Wir spinnen ein wenig rum und träumen von der Daily Soap, die wir drehen wollen. Das wäre doch der Freitags-Kracher: geht heute das Licht oder nicht.
Wie es sich gehört bei der Behörde ist unser High-Noon Freitags um Zwölf.

Und wie immer werde ich anschließend die Hausfrauennummer geben. Dancing with the vacuum cleaners.

Heute bin ich auf Drogen. Betamethason über die Haut aufgenommen hellt die Stimmung auf bis zur Euphorie, macht mich mit dem Fahrrad auf 3,3 km 5 Minuten schneller und sorgt für Heißhunger. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Prozac besser ist. Hoffentlich wird der Sturz nicht umso tiefer, aber das Gesichtsödem ist schon mal wieder weg.

Schönes Weekend Ihr da draußen, falls es Euch gibt.



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23.01.2002

Überschrift: Neuro-Schub: Heute! (fett gedruckt, doppelt unterstrichen) Heute ist wieder einmal einer dieser Tage, an denen ich mich frage, warum die Sprechstundenhilfe nicht die Augen auf macht, sondern mich fragt, warum ich denn so dringend die Frau Doktor sprechen will. Komisch. Auf der Straße und im Bus haben sich die Leute nach mir umgesehen, ob meines Marsmenschenauftrittes, die Hautarztassistentin merkt nix. Sehr Seltsam. Die Frau Doktor will wissen, warum es mir so schlecht geht. Herrgott. Wenn ich wüsste, ich müsste nur xyz nie mehr essen, riechen, anfassen oder darüber nachdenken, ich täte es. Dann wäre das Problem erledigt und ich bräuchte nie wieder einen Arzt. Schöne Vorstellung. ;-) Think positive. Ablage: Befindlichkeitsstörung.



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22.01.2002

Hermann van Veen in der Phönix Halle. Er ist der zur Zeit einzige lebende Künstler, der in der Lage ist mir eine Gänsehaut zu ersingen. Die Texte sind Poesie und die Musik ein Erlebnis.

Georges Moustaki hat es treffend beschrieben :"Hermann, Ich erkenn in Dir die Weisheit des Hofnarren, die Brutalität des Moralisten, während du vorgibst, nur das Ziel zu verfolgen, uns zu unterhalten."



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19.01.2002

Unsere Befürchtungen, dass die Phönix-Halle mit geschätzt 1500 Menschen im Publikum zu groß sei, um Mathias Richling in seinem neuesten, dem 25. Programm "Das @ntwort", noch genießen zu können, trafen nicht zu.

An diesem Abend, kündete Richling an, würde er alle Fragen stellen zu den Antworten, die uns die Politiker schon gegeben hätten. Richlings neue Erkenntnisse über den Zustand der Republik, zusammengefasst im Schlusswort "....Deutschland wird unter...gehen Sie heim." gibt noch zu denken, als er unter Applaus wieder auf die Bühne stürmt und Zugaben bietet.

Inzwischen hat sich Richling auf die Geschwindigkeit des Normalhirns heruntergezwungen, und ab und zu fragt er feixend das Publikum, ob das jetzt langsam genug gewesen sei, oder ob er noch einmal wiederholen solle. Selbst diese "Frechheiten" werden applaudiert.

Bittere "Wahrheiten", wie die Vermutung, dass wir nur noch die Hofnarren des Geldadels wählen, so zynisch dargeboten, dass man nur trotzdem darüber lacht, gewürzt mit komischen Einlagen, etwa dem schwäbischen Streitgespräch zwischen Verkäufer und Kunden, ob der Rabatt nicht einfach so ausgezahlt werden könne "Ich will nur den Rabatt", und besonders die Parodie auf Reich-Ranicki sind köstlich.

Selten so gelacht wie an diesem Samstag-Abend und schon lange nicht mehr so nachdenklich gewesen.

Zitate:

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16.01.2002

Mainz, Karstadt. Ich wühle mich durch den Bücher-Grabbeltisch und finde auch einiges. Nachdem ich bei der gruß- und danklosen Verkäuferin gezahlt habe, sagt sie: "Übrigens, ich habe Sie beobachtet. Das nächste Mal wird die Verpackung drum gelassen."

Nachdem ich mich mal wieder ärgere, unfreundliches Personal finanziert zu haben, gehe ich in meine Lieblingsbuchhandlung, die Wohlthat'sche. Dort ist das Personal freundlich und man darf sich die Bücher anschauen, bevor man kauft. Lieber lasse ich dort mein Geld.

Bis in die Nacht muss ich meine Neuerwerbung "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" von Allan und Barbara Pease dann in einem Zuge lesen: der Geschlechterkampf "wissenschaftlich" erklärt und humoristisch beschrieben. Wer sich darin nicht erkennt, ist ein Pferd oder ein Alien.



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15.01.2002

Ich lese mal wieder viel zu viele Bücher gleichzeitig. In meinem Weihnachtsgeschenk "Als wäre es ein Stück von mir" von Carl Zuckmayer entdecke ich begeistert, dass Zuck als Junge das gleiche Spielrevier hatte, wie wir als Kinder: die "Bach".



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13.01.2002

Sonntagsspaziergang durch vereiste Landschaft.

An der "Bach" bei Astheim trauen wir unseren Augen nicht: Ein schneeweißer Reiher.

Auch die Bücher, später zu Hause helfen kaum weiter. Entweder ein Albino- Graureiher (Ardea cinera)oder ein verirrter Silberreiher(Ardea Alba). Silberreiher

Jedenfalls ein seltener und wunderschöner Anblick. Und wie zum Gruße fliegt er eine Runde über unseren Köpfen.



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02.01.2002

Es ist geschafft. Silvester. Neujahr. Prost Neujahr. Frohes Neues.

Heute die Mark weg- und den Euro angeschafft.

In der Bäckerei schon um die ersten 5 Cents beschummeln lassen. Die konnten meine DM nicht richtig berechnen und ich erst Stunden später nachrechnen. Dafür hatte ich aber Wechselgeld genug für den Bus. Es ist so kalt wie in Helsinki, deshalb kann ich nicht mit dem Fahrrad fahren. Der Busfahrer muss sich jede Münze, die ich ihm nach gründlicher Musterung überreiche noch einmal genauestens anschauen. "Das wird noch dauern, bis wir uns daran gewöhnt haben."


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29.12.2001

Es schneit seit Stunden. Fetter nasser Schnee.

Abends gehen wir auf den Damm und treffen dort Ute und Luca.

Wir bauen kleine Schneemänner auf die Dammmauer. Luca stellt sich vor seinen Schneemann, stützt die Hände in die Hüfte und ruft herausfordernd "Hallo!!"

Der Schneemann aber antwortet nicht.

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23.12.2001

Luca ist zwei.

Seinetwegen - und ein wenig für uns - fahren wir dem Schnee entgegen.

Kaum aus dem Auto ausgestiegen, wirft Luca sich mit ausgebreiteten Armen kopfüber in die nächste Schneeverwehung. Wir müssen ihn an den Beinen wieder herausziehen.

Später, bei einem Spaziergang durch verschneite Streuobstwiesen rufe ich begeistert, dass es hier aussehe, als sei ein Engel gelandet. Die schmalen Streifen seien sicher die Spur, die die Flügel hinterlassen hätten.
Luca dreht sich verzückt und flüstert "Engel?".

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13.12.2001 Kommentar? (Danke Anneke)

Ostlage.

Wer hier wohnt, weiß was ich meine: der Ostwind bringt schönes Hochdruckwetter und den Landeanflug auf Frankfurt. Zwei Maschinen pro Minute. Während das Dröhnen der einen schon verstummt, kommt die nächste. Im Dunkeln sieht man eine lange Lichterkette der Scheinwerfer.

Gänse ziehen. Sie rufen sich gegenseitig. Ich liebe diese Rufe und möchte mir vorstellen, mitzufliegen. Wieso sind sie so spät? Meistens kommen sie im Mai und gehen im Oktober. Aber schon übertönt sie das Getöse der nächsten Maschine nach Frankfurt.

Es wäre schön hier am Rhein zu leben, mit dem Altrhein und den Auen und seinen Pflanzen und Tieren, wenn man den Frankfurt Airport weghexen könnte. Jetzt droht der Flughafenausbau.


11.12.2001 zum zweiten

Jetzt bin ich drin.
Nein, nicht im Bett. Dort sollte ich schon lange sein.

Die Ungeduld hat gesiegt. Ich gelobe Besserung meiner Bilder. Demnächst.

Es ist vollbracht. Gute Nacht.


11.12.2001

Das wird das intimste Weblog der Welt!
Da ich die Sache mit dem transparenten Grafikhintergrund nicht mehr hinbekomme, zögert sich die Bastelarbeit an der HP hinaus. Ich WILL ABER unbedingt nur noch meine Kritzelbilder als Verweise zu den eigenen Seiten haben. UND sie sollen einigermaßen nett aussehen. UND ich will alles so perfekt haben, wie ich gerade noch in der Lage bin, meine Ungeduld zu bezähmen. ALSO bin ich offline.

Als ich heute nach Hause radelte, kam ich an einem Mann vorüber, der das Herbstlaub vor seinem Hause zusammenkehrte. Der Besen hatte Borsten in den Farben schwarz - rot - gold.

Ein Hoch auf Ute, der ich nicht glauben wollte, dass man Blumenkohl roh essen kann. Das ist der köstlichste Rohkostsalat, den ich je aß und bitte, bitte gib mir das Rezept. Die Möhren und den Schnittlauch habe ich sehen können, Sellerie habe ich nur vermutet, und die Vitamine helfen jetzt hoffentlich.


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10.12.2001

Heute fange ich ein Weblog an!
Meine Homepage stagniert, weil ich meine Prioritäten setzen muss: zuerst das Brot, dann die Spiele.

Heute morgen meldete ich mich etwas verkatert am Telefon. Auf die Frage, warum ich nicht etwas positiver klänge, antwortete ich, mir fehle eine Nackenmassage. Didi bot mir großzügig seine balinesischen Handkantenschläge an. Auch Lachen entkrampft die Schultern.

Heute abend eine Stimmung wie bei Hitchcock. In den Pappeln am Damm übernachten die Krähen. Jedesmal, wenn ein Spaziergänger vorbeikommt, kreisen zwei- oder dreihundert schwarze schreiende Vögel über den Dächern. Wie soll ich bloß an meiner Seite oder Bildern arbeiten, wenn ich im Hof stehe, den Kopf in den Nacken gelegt, und begeistert die Natur genieße?

...da war doch was mit Nackenmuskulatur...


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