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| Was bisher geschah: | Januar02 | Februar02 | Maerz02 | zum aktuellen weblog |
Das ist die Geschichte unseres Reisemobil-Urlaubs mit einem "neuen" T3-Pickup, 3000 km
der Sintflut entgegen.
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Karlsruhe.
Rastatt bei km 99.976 45 Liter Diesel. Baden Baden. Schwarzwaldhochstraße.
Trotz der allgegenwärtigen Lücken, die Lothar gerissen hat und verwüsteter Skipisten muss ich hier an die Geschichte vom kalten Herz und den Tannhäuser denken.
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Zwischenstopp Mummelsee. Dankbares Gedenken an "Grimmelshofen", eigentlich wohl Grimmelshausen, der den 126 Meter langen und 18 Meter tiefen See in seinem Simplizissismus beschrieb. Trotz black-forrest-clock-shop und trotz "Künsterlpfad", welcher leider so wirkt, als hätte man Müll in den Wald gekippt, hat sich der See noch ein dunkles Geheimnis bewahrt. |
Übernachtung in der Nähe Seebachs, unterhalb des Skilifts. Wir wandern die Piste hoch und haben im Dunkeln Blick auf die Lichter Strasbourgs.
Eine seltsam feierliche Stimmung herrscht, Neumond, Sternengeflimmer und man hört die Schreie der Fledermäuse.
Die erste Nacht im Wohnmobil ist noch unruhig. Die Uhr tickt zu laut, der Wind pfeift böig und die Schläfer schnarchen.
Mein Weblog bei Antville Der Versuch.
Langsam kann ich wieder lachen.
Da ist doch am Freitag aus der Wohnung mein Geldbeutel verschwunden, entweder fiel er in ein Dimensionsloch oder er nutzte die Gelegenheit, still und heimlich in die große weite Welt zu gehen, als ich kurz die Tür nicht abgeschlossen hatte und den Müll raustrug, die Wäsche aufhing, im Schlafzimmer Staub saugte, oder...
Das war vielleicht ein schönes Weekend.
Am Freitag noch Diebstahlsanzeige erstattet und Karten sperren lassen. Bis ich am Montag Gewissheit hatte, das niemand meine Karten benutzt hat, um am Geldautomat zu spielen, war mir leicht übel. Na ja, eigentlich ist mir jetzt noch leicht übel, vorher war mir sehr übel. Montag habe ich einen Urlaubstag benötigt, um eine Wiederbeschaffungsreise zu machen.
Gegenmaßnahmen: Geldbörse grundsätzlich nur noch im Piranha-Aquarium aufbewahren.
Schön sind die vielfältigen Reaktionen anteilnehmender Menschen, einige stellen sich vor, die Polizei käme zum Fingerabdrucknehmen (Krimi-Gucker), andere hängen einer Verschwörungstheorie nach, manche machen sich Gedanken um meine verschwundenen 300 €, aber alle finden es spannend, so eine Moritat zu hören und nicht selbst erleben zu müssen.
Schlecht ist die Welt.
Stenografenbund Kurzschrift für alle.
"An einem weiteren Arbeitsplatz war der Rechner durch das Herunterladen und Aufspielen von Software aus dem Internet unbrauchbar geworden. Auf Nachfragen beharrte die/der Mitarbeiter/in darauf, dass sie/er nichts heruntergeladen und installiert habe. Dadurch war es auch nicht möglich, den Fehler zu lokalisieren und zu beheben. Der Rechner musste formatiert und komplett neu installiert werden."
Stellt sich für mich die Frage, wie man, wenn man keinen Fehler finden kann, zur Erkenntnis kommt, wodurch dieser entstanden ist.
Wie ist eigentlich so etwas gemeint: "Hier ist eine schöne Mail an Dich damit Du Glück hast. Du musst sie 10 mal an Menschen, denen du auch Glück wünschst weiterschicken. Lucinda Pechvogel hat die Mail gelöscht und wurde noch am gleichen Tag von einem Tanklastzug überfahren. Willibert Happy hat die Mail sofort weitergeleitet und noch am gleichen Tag im Lotto ein Vermögen gewonnen...blabla..rhabarber.."
Wünscht mir derjenige, der mir solch eine Mail schickt Glück, oder hofft er, ich würde vom Tanklastzug überfahren, und zwar, bitte bitte ganz schnell?
Was ich dem Absender wünsche, ist leider nicht jugendfrei.
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vernebelt: Zeitscheibe ist abgelaufen. Bitte Vorgang wiederholen. Bitte keine Tische auseinanderschrauben. Kulturveränderung Mitarbeiterportfolio Beratungsresistenz dezentrales Fehlen Cola 0,80 Euro |
Dummerweise verstehe ich so gar kein Niederländisch, trotzdem verschlägt es mich immer wieder mal zu Mr. Lunk. Sein neuester heißer Tipp:
extreme ironing: die neue Extremsportart, die hohes Risiko, und langweilige Hausarbeit perfekt verbindet. Offensichtlich nur etwas für besonders harte Männer und Frauen.
Wieso müssen manche Menschen, wenn sie von Todesfällen im Umkreis anderer hören, einen Monolog abspulen, in welchem sie eine Chronologie der grässlichsten Todesarten entfalten, von denen man je gehört hat. Das reinste Horror-Lexikon.Und diese Leute kennen unendlich viele Geschichten von kranken Nachbarn, Bekannten, Verwandten und anderen Menschen. Dem Gestorbenen ist es vermutlich gleichgültig, der Hinterbliebene hat seine eigenen Sorgen und der "Unbeteiligte Dritte" gruselt sich. In anderen Worten: der Tag ist gelaufen.
Jetzt kann nur noch eine essbare Droge wie Schokolade oder Nutella zu anderen Gedanken verhelfen. Maloramas Nutella-Umfrage übrigens macht viele viele Menschen in diesem Land betroffen, so Jorge und Iris.
Aber der Winter ist vorbei. Mood-food ist momentan nicht so sehr mein Thema, eher, wie man bei gleicher Faulheit + gleicher Ernährung mühelos Gewicht abnehmen und Form und Fitness steigern kann. Wie sieht es denn aus, Damen und Herren Gentechniker schon was herausgefunden ?
Weblog-Schreibende: Wölfe, die den Mond anjaulen.
Schockwellenreiter Wer ihn noch nicht kennt: hier lesen!
Jan Thor's Skizzenbuch: Diary
www.allgemeiner-Datenschutz.de
antville is an open source project aimed to the development of an "easy to maintain and use" weblog-hosting system. it's not limited to just one weblog, it can easily host up to several hundred or thousand weblogs (the number of weblogs is more limited by the site owners choice and server power than software limitations).
Claudia Wassermann stellt ab dem 16. April in der Bischofsheimer öffentlichen Bücherei aus. Ich freue mich schon darauf. Sie hat nicht nur wundervolle Ölbilder gemalt und ein Buch geschrieben, sondern auch eine CD mit Eigenkompositionen aufgenommen. Gitarre vom Feinsten.
Nach einem anstrengenden Tag kann ich nur folgendes empfehlen: eine liebevolle Schwester, mit offenen Armen, einem großen Herzen und einer guten Kaffeemaschine.
Schon auf dem Heimweg waren so seltsame Leuts unterwegs. Einer stellte sich quer in meinen Weg und zwang mich, mit dem Fahrrad anzuhalten. Während er mich wild anschaute und ich in meiner Tasche unruhig nach der Handgranate kramte, frug er mich "Fräulein", wo geht es denn nach Rüsselsheim-Süd?". Als ich ihm den Weg erklärte, wich er solange nicht von meiner Seite, als er meine Kriechgeschwindigkeit mitradeln konnte.
Kaum war dieser etwas aus meinem Blickfeld verschwunden, kam mir der nächste Radfahrer mit etwas verwirrtem Gesichtsausdruck entgegen.
Ist heute Vollmond und die Werwölfe haben sich noch nicht an die Sommerzeit gewöhnt? Oder haben "sie" irgendwo vergessen, die Tür abzuschließen?
Oder liegt es an dieser seltsamen Vorgewitterstimmung?
"Fräulein" hat schon lange niemand mehr zu mir gesagt, im Gegentum, kürzlich nannte mich so ein vorlauter Grundschüler "Oma".
Dabei bin ich doch nur so langsam geradelt, um meine Opfer nicht zu verpassen. Ein paar Hasen im Feld = Feldhasen. Wenn ich ein Tele hätte, könntet Ihr sie auch sehen. So seid Ihr auf meine Behauptungen angewiesen.
Morgen fahre ich glaube lieber mal wieder die Straße lang oder mit dem Bus.
Mr. Lunks Brot-PC
Gestern ein wenig TV konsumiert. Sagte der Teenie zum Teenie: "fresh".
Aha.
Jetzt kann ich mich nicht mehr länger der Illusion hingeben, junge Leute zu verstehen.
Was ist fresh? Halbcool, noch ganz leicht warm aber schon windig angeweht?
Für alle Kompostis zum aufbrezeln des persönlichen Sprachstils :So sprechen angeblich die Kniebeißer
Das habe ich zum Glück gestern Wen Ling geklaut. Heute sind schon wieder andere Fotos online, dieses nicht mehr. Eine Fotografie wie ein Gemälde. Gleich hole ich die Aquarellis aus der Kiste und fange an....
Heute morgen las ich in der Zeitung von neuen Sandstürmen in Peking. Ach daher weht der Wind. Das Bild war gar nicht perfekt gestellt, sondern vom Winde vor die Linse geweht und perfekt eingefangen.
Im Frankfurter Hof in Mainz gastiert Susheela Raman mit Ihrer "Salt Rain"-Tour.
Sie verbindet indische Musiktradition mit Soul, Pop, Breakbeats, Reggae und Rai. Wir erlebten einen mitreißenden Musikabend mit einer unglaublich temperamentvollen und vielseitigen Sängerin.
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Mehr zur Künstlerin Susheela Raman.
| Panzarotti. Leckeres italienisches Rezept, schöner Abend. | ||
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Man macht einen einfachen und elastischen Hefeteig aus Mehl, Hefe, Salz und Wasser. Der Teig wird hauchdünn ausgerollt und in großen Kreisen ausgestochen. | ![]() |
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Die Teigkreise werden gefüllt mit Tomatensauce (aus Pizzatomaten, Salz, Pfeffer, Oregano) und Mozzarella. Die Ränder gut festdrücken. Dann in Öl fritieren. Noch heiß essen. | |
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Mit Salat und Rotwein in netter Gesellschaft genießen. Guten Appetit. |
| Es ist kalt geworden, aber noch sehr sonnig. Also nichts wie raus. | ||
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| Storchennest Live-Cam | ![]() |
Da gibt es diese Woche, in der man von Tag zu Tag immer aggressiver wird. Auch der Schlaf wird unruhig. Und dann wird man nachts wach und sieht "Gespenster". Heute war es ein gesichtsloser, transparenter Mann mit rotem Pullover, die Hände vor dem Körper zusammengeführt, eine brennende Kerze haltend. Inzwischen erschrecke ich nicht mehr vor solchen Erscheinungen. Ich schließe die Augen und öffne sie wieder. Er ist noch da, aber durchscheinender geworden. Ich zwinge meine Gedanken in die Realität. Es gibt nichts als eine Fantasievorstellung. Die Kerzenflamme wird zur Reflexion auf dem Türgriff. Der Mann, das ertappte Trugbild, gibt auf, wird immer durchsichtiger und verschwindet zurück in die Zwischenwelt.
Das klingt nach einer bevorstehenden Migränewoche der harten Art. Mehr zur migraene-aura.
Es gibt einen neuen Sponsor: Projekt Gutenberg. Spiegel ist dran. Mal demnächst stöbern.
| Die Saison ist eingeläutet. | |
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Gestern hat niemand versucht, mich in den April zu schicken. So ein Glück. Nur der April selbst hat sich einen Scherz erlaubt, wir hatten das schönste Maiwetter.
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Kommt mit auf einen kleinen Spaziergang. |
Für Sprache habe ich mich schon immer besonders interessiert.
Jetzt kann ich hautnah bei meinem Neffen
etwas über den Spracherwerb lernen. Er ist bei Sätzen angelangt, die aus zwei oder drei Worten
bestehen. Trotz ihrer Kürze sind diese Satzfragmente treffliche Werkzeuge (Mama-Hunger,
"R"-anfred-schneller, Hallo-komm, Oma-alt, Tschau-Tschau.)
Komplizierte Worte verdreht er, so
wird der Cowboy zum Bo-koi und das Taxi zum Kakis.
Wohlklingende Worte spricht er sofort mit einem Grinsen
nach, ohne zu ahnen, welche Bedeutung ihnen zukommt.
Jetzt, mit zweieinhalb hat er die
Zauberkraft der Namen entdeckt. Erstmals spricht er auch von sich. (Ist das der Beginn von Selbst-Bewusst-sein?)
Lieblingsspiele sind die, bei denen nur der eigene Körper und die Fantasie eingesetzt werden: kleine
Pantomimen, die Schnellballschlacht ohne Schnee, das Baggern mit der Hand. Wenn zum Bilderbuch nicht mit
Worten erklärt werden kann, was denn das für "einer" (Pinguin) ist, dann wird der
Wackelgang des Pinguins vorgeführt. Um der dummen Tante zu zeigen, dass "das" kein Tiger ist, wird das
zarte Flügelflattern des Schmetterlings imitiert.
Spracherwerb, Abstraktion und Absorption jeglicher Infos sind untrennbar verbunden. Logo.
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http://www.mariongoelz.de | © 2001 Marion Gölz | Kontakt |